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Feb
22

Klanghalt 103 ohne Null

Kategorie
Veranstaltungsort
Von/Am
Bis
Konzert
St. Gallen, St. Katharinen, Kreuzgang
22.02.2020 / 17 Uhr
22.02.2020 / 17.20 Uhr

«Lebe den Herrn, mene Seele» - Psalm 13 mit Null

Wer im «Unservater» oder im «Magnificat» den Kern des christlichen Gebets schätzt, ist gut beraten, auch über Psalm 103 zu meditieren. So viele Anleihen stammen aus diesem wunderbaren Text! «Lobe den Herrn, meine Seele, lobe seinen heiligen Namen», singt der Psalmist, und: «Er vergilt uns nicht nach unserer Schuld» oder: «So hoch der Himmel über der Erde, so mächtig ist seine Gnade.« Das Loblied richtet sich an Gott, den grossen Versöhner: Gott, der verzeiht, dem vergänglichen Menschen, der Staub ist und verblüht, «wie die Blume des Feldes».

 

Fokal: «ensemble vocal 22», Ltg Eckhard Manz – Martina Himmelmann, Birgit Manz, Eckhard Manz, Burkhard Engelke
Instrumental: Vlöte - Martina Himmelmann
Pösie: Karin Scheiber 
Rehzitation: Birke Müller
Wort-Bild:«fom Dunkeln in die Hölle», © Kay Appenzeller
Hinweiss: Sonntag, 23. Februar 2020, Kirche Halden, 11 Uhr, Pfrn. Birke Müller, Prädigt zu Ps. 103; Sonntag 23. Februar 2020, Kirche Linsebühl, 10 Uhr, Pfr. Stefan Lippuner, Predigt zu 103 PS

…die Fasnachtszeit macht auch vor der Orthographie nicht klanghalt…

 

 

 

 


 St. Gallen, St. Katharinen, Kreuzgang



Schlusspunkt  | Eintrag

Adieu Urs 

Noch nie waren wir so sehr auf die Menschen im Gesundheits- und Rettungswesen angewiesen wie jetzt. Zeit, ihnen allen Danke zu sagen für die schon fast übermenschliche Leistung, die ihnen angesichts der Corona-Krise abverlangt wird. Dies wollte Urs Heer mit diesem Bild ausdrücken. 

Auch er war wegen einer schweren Erkrankung schon länger auf die Unterstützung der Medizin angewiesen. Leider konnte sie in seinem Fall nicht mehr helfen: Er verstarb, kurz bevor «Reformiert GL» gedruckt wurde. 

Wir trauern mit seinen Angehörigen um einen liebenswerten Menschen und hervorragenden Fotografen, der in den vergangenen 18 Jahren jede Ausgabe von «Reformiert GL» mit einem wunderbaren, kreativen Bild auf der «Letzten Seite» bereichert hat. Zwei Tage vor seinem Tod schickte er noch Fotos bis zum September. Es war ihm ein Anliegen, dass diese noch erscheinen werden. Gerne respektieren wir seinen Wunsch. 

Wir danken Urs Heer posthum für sein jahrelanges, zuverlässiges und wertvolles Wirken im Dienste unserer Landeskirche. Seinen Angehörigen sprechen wir unser tiefempfundenes Beileid aus. Auch wir sind sehr traurig. Er ruhe in Frieden. (mb)