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Gesellschaft

Von Lagerfeuern und Feierabendbier

Licht am Ende des Tunnels

31.05.2021
Die Sonne scheint, die Restaurants öffnen, die Hoffnung wächst!

Es sieht gut aus. Wir sind auf einem guten Weg. Man sieht wieder Leute auf der Strasse und vor Restaurants und Bars sitzen. Auch meine innere Hoffnung kommt wieder mehr zum Vorschein. Die Zahlen sinken, die Öffnungsschritte steigen. Ich freue mich immer mehr, endlich wieder mit vielen Leuten im Sommer lange draussen zu sitzen und gute Gespräche zu geniessen. Schon über ein Jahr geht diese Krise nun und doch sehe ich, zwar in kleinen Schritten, wie es sich langsam normalisiert. Natürlich haben wir immer noch die Masken, die Impfungen und den Abstand, den wir waren müssen. Aber dennoch kehrt wieder Leben zurück in die Städte. Aber die Geduld ist hart. Ich erlebe es bei mir selbst, wie ich immer mehr müde werde. Wenn man zum Beispiel Zuhause losfährt, einkaufen geht und kurz vor dem Betreten des Ladens die Maske vergessen hat, kommt auch bei mir ein genervtes Schnaufen raus. Jedoch gibt es auch Tage, da laufe ich aus dem Büro raus und vergesse bis Zuhause die Maske abzusetzen. Nur weil ich so in Gedanken bin und ich die Maske gar nicht realisiere. Es ist daher ein Hin und Her mit den Masken.

Das aber mein geliebtes Feierabendbier mit Freunden zurückgekehrt ist, freut mich unglaublich. Nach dem Feierabend wieder in die Stadt draussen sitzen und über den Tag sprechen ist schon was Schönes. Ich glaube man weiss die Dinge erst richtig zu schätzen, wenn man sie plötzlich nicht mehr hat. Am meisten habe ich es an simplen Dingen gesehen wie mit einem einfachen Treffen unter Freunden. Ständig musste man schauen, dass man nicht zu viele Leute in den eigenen vier Wänden hatte. Oder man konnte nirgends hin, weil es überall Personenanzahlbeschränkungen gab. Nun kann man wenigsten wieder mit seinen engsten Freunden zusammensitzen. Und tun kann man auch wieder mehr. Schliesslich hat mein Lieblingspark wieder geöffnet. Richtig, der Europa-Park. Ich freue mich schon jetzt unglaublich mit meinen Leuten endlich Bahnen zu fahren bis einem schlecht wird. Dann am Abend lecker Essen zu gehen und danach einen Gute-Nacht-Schluck in der Bar zu nehmen. Aber besonders, das gesamte am Nachmittag nochmals zu wiederholen ist auch ein Highlight für sich. Wie gesagt. Die Freude überwiegt gerade alles, daher sehe ich sehr optimistisch für den weiteren Verlauf. Ich hoffe, Sie auch!

 

Von Andri Zubler



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An Auffahrt feiern wir die Rückkehr von Jesus als Sohn Gottes zu seinem Vater in den Himmel. Nachdem der an Ostern auferstandene Christus zunächst 40 Tage lang den Jüngern erschienen war und über das Reich Gottes geredet hatte, fuhr er vor ihren Augen in den Himmel auf. Dem wird in besonderen Gottesdiensten gedacht – je nach Corona- Situation auch in der Klöntaler Kirche.

 

Bild Ruedi Kuchen