Fusion der drei Kirchgemeinden des Reformierten Kirchenkreises Glarus Nord
Nachdem die Fusion am 27. November 2024 durch die Kirchgemeindeversammlungen der alten Gemeinden beschlossen worden war, wurde eifrig am Zusammenschluss gearbeitet. Am 26. September 2025 konnte die neue Kirchgemeindeordnung beschlossen, das erste Budget genehmigt und der Kirchenrat gewählt werden. Mit Ursula Tolle wurde eine erfahrene und äusserst kompetente Person als Kirchgemeindepräsidentin bestimmt. Sie hatte in den Jahren davor bereits die Kirchgemeinde Mollis-Näfels geleitet. Ihr zur Seite stehen als Verwalter Peter Fahner, Mollis, Annett Kirtzel (Ressort Gottesdienst und Musik), Bilten, Jacqueline Paysen-Petersen (Ressort Gemeindeleben und Diakonie), Rufi, Daniel Rimann (Ressort Bildung und Jugend), Filzbach, und Peter Neumann (Liegenschaften und Infrastruktur), Näfels.
«D Gmeind isch wie ä Bluemästruss», heisst das Motto, unter dem die neue Kirchgemeinde starten soll.
Am 1. März 2026 wird dazu ein Gemeindefest veranstaltet. Beschlossen sind jetzt die neuen Strukturen. Aber allen ist klar: Das Ziel ist ein buntes Miteinander in der Kirchgemeinde, sind Inhalte für alle Generationen, Begegnungen, Gottesdienste in vielfältigen Formen und gegenseitige Unterstützung. Am 1. März soll dies mit Gottesdienst, weiteren Attraktionen und einem Apéro gefeiert werden. Das Fest findet ab 10:15 Uhr bei der Debrunner Acifer AG, an der Schwärzistrasse 4 in Näfels statt. Im dortigen Schulungsraum hatte für die neue Kirchgemeinde mit Zukunftskonferenzen und Treffen von Arbeitsgruppen alles begonnen.
Mit dem Start der neuen Kirchgemeinde endet die Aufgabe der Steuerungsgruppe unter der Leitung von Projektleiter Walter Lüssi. Zu Ende gehen auch die Aufgaben des Kreiskirchenkirchenrates unter der Leitung des Sachwalters Andy Schiesser. Mit Blick auf die neue Kirchgemeinde und in Absprache mit dem neuen Kirchenrat wurden noch im alten Jahr letzte personelle Entscheidungen getroffen oder zur Kenntnis genommen:
Seit Dezember 2025 hat Urs Guler zusätzlich zu seinem bestehenden Pensum in der Kirche Mollis auch den Sigristendienst in Obstalden übernommen. Seit dem 1. Januar 2026 ist die Geschäftsstelle der Kirchgemeinde personell verstärkt: Katrin Lienhard unterstützt die bisherige
Sekretärin Stephanie Cathomas. Der Vizesigrist von Mollis, Silvano Polonio, hat seine Stelle per Ende März 2026 gekündigt. Schliesslich wird Pfarrerprovisor Johannes Geitz die Kirchgemeinde ebenfalls per 31. März 2026 verlassen. Er hat sich insbesondere für die Arbeit mit den
Konfirmandinnen und Konfirmanden sowie für den Aufbau der Kinder- und Familienarbeit engagiert. Mit Schwung und Elan geht es in die Zukunft! Sind Sie dabei! Unterstützen Sie die neue Behörde! Beteiligen Sie sich, mischen sie sich ein! Nur so kann die Reformierte Kirchgemeinde Ihre Kirchgemeinde sein!
Text und Bild: Walter Lüssi, Projektleiter Fusion Glarus Nord
Foto: Der neue Kirchenrat und die Leiterin der Geschäftsstelle (von links nach rechts): Peter Neumann, Annett Kirtzel, Jacqueline Paysen-Petersen, Daniel Riemann, Ursula Tolle (Kirchgemeindepräsidentin), Katrin Lienhard (Leiterin Geschäftsstelle), Peter Fahner (Verwalter).
Fusion der drei Kirchgemeinden des Reformierten Kirchenkreises Glarus Nord