News von der Glarner reformierten Landeskirche

«Klimaspuren»: Vortrag zur Klimagerechtigkeit

von Johanna Göring
min
28.01.2024
Der Einführungsabend in die Ökumenische Kampagne fand am Mittwoch, den 24. Januar, im Kirchgemeindehaus in Glarus statt. Referentin Zoe Stadler eröffnete ihren Vortrag zur Klimagerechtigkeit mit Zahlen und Fakten zur Klimakrise und berichtete im Anschluss von der Aktion «Klimaspuren» - einer sechswöchigen Wanderung von Ilanz (GR) nach Genf im Sommer 2021.

¬ęMenschen in der Schweiz haben drei Punkte, an denen sie gegen die Klimakrise ansetzen k√∂nnen¬Ľ, so Zoe Stadler, Referentin des Einf√ľhrungsabend zur √Ėkumenischen Kampagne am 24. Januar. ¬ęMit politischem Engagement, nachhaltigen Geldanlagen und der Reduktion des eigenen Konsums, damit hat man den gr√∂ssten Hebel¬Ľ, erkl√§rt sie weiter, nachdem sie zuvor von den ern√ľchternden Zahlen des IPCC (Intergovernmental Panel on Climate Change) zur Klimakrise berichtete. Die Dringlichkeit der Krise und der grosse Handlungsbedarf r√ľckte sie dabei einfach erkl√§rt und eindr√ľcklich in den Fokus.

Das Projekt ¬ęKlimaspuren¬Ľ, eine sechsw√∂chige Wanderung durch die Schweiz von Ilanz nach Genf, stellte Zoe Stadler im Folgenden vor. Sie organisierte die Wanderung 2021 und wanderte mit einer Gruppe von bis zu 30 Menschen von einer Station zur n√§chsten. An jeder Station auf dem Weg wurden nachhaltige Aktionen besucht: Zum Beispiel das Klimahaus in Valendas. In diesem Haus gibt es einen geheizten Raum, die K√ľche. Rund um die K√ľche sind weitere R√§ume angesiedelt, die k√ľhler sind. Ganz aussen dann befinden sich unbeheizte R√§ume. Ein weiteres Beispiel wurde mit dem Laufwasserkraftwerk Hagneck gezeigt ‚Äď bei dessen Umbau und Erweiterung konsequent auf die Vereinbarkeit von Energiegewinnung und Biodiversit√§t geachtet wurde und dessen Umsetzung schweizweit einzigartig sei.

Im Anschluss an den Vortrag wurde diskutiert, mitunter auch nach L√∂sungen f√ľr konkrete Fragestellungen gesucht: Wie man denn sein Geld konkret √∂kologisch anlegen k√∂nne, fragte eine Besucherin. Auch die Rolle der Landwirtschaft,¬†deren Ressourcenverbrauch f√ľr die Produktion von Nahrungsmittel zu einem fairen Erzeugerpreis fand Eingang in die Diskussion. Beim Ap√©ro vom Claro Weltladen wurden viele Themen in kleinen Gruppen weiter aufgegriffen.

Unsere Empfehlungen