Die Apotheke der Hoffnung
Nach einer wahren Begebenheit im Krakauer Ghetto.
Autobiografischer Roman einer iranischen Journalistin und Dichterin.
Was passiert, wenn die Gewinner rücksichtslos alles an sich reissen, hat Jina Khayyer am eigenen Leib erfahren. In ihrem neu erschienen, autobiografischen Roman berichtet die Journalistin, Dichterin und Malerin von ihrer Heimat Iran.
Im ersten und letzten Kapitel des Buches befinden wir uns in der Gegenwart, lesen von der Grausamkeit der Sittenpolizei und von nicht abreissenden Protestzügen. Mittendrin Jinas Schwester Roya und ihre Nichte Nika, die Tag und Nacht ihr Leben riskieren im Kampf um ihre Freiheit. Das Herzstück des Buches liegt jedoch in der Vergangenheit, genauer im Jahr 2000 als die Autorin zum ersten Mal die Möglichkeit hat, ihr Heimatland zu bereisen und ihre Familie kennen zu lernen. Sie berichtet von liebevollen Tanten, von verbotenen Büchern, von heimlich gekeltertem Wein, von beeindruckenden Bauten und der reichen Geschichte des Landes. In mir hat die Lektüre eine wahnsinnige Sehnsucht nach Iran ausgelöst. Nach den warmen Menschen, deren Stärke und Zusammenhalt. Nach dieser Vielfallt an Kulturen, an Kunst und Kreativität. Ich bewundere die Frauen in diesem Land, unterdrückt, geschlagen, verbannt und doch so voller Feuer. Ich wünsche mir von ganzem Herzen, dass dieses Feuer nie ausgeht, dass das Land neu und ungebremst erblühen kann und ich es eines Tages besuchen darf.
Im Herzen der Katze, Jina Khayyer
2025, Suhrkamp Verlag
Ein Buchtipp des bücherladen appenzell, von Michelle Schoch.
Nach einer wahren Begebenheit im Krakauer Ghetto.
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