Ohne Frauen keine Kirche
Frauen in der Kirchengeschichte lange unsichtbar: vergessen, verdrängt, aus Texten herausgeschrieben. Ein Blick zurück – und in die Gegenwart.
Frauen in der Kirchengeschichte lange unsichtbar: vergessen, verdrängt, aus Texten herausgeschrieben. Ein Blick zurück – und in die Gegenwart.
In unserer Sommerserie führen wir Sie zu einem religiösen oder spirituell geprägten Ort mitten in der Natur. Spiritualität wird hier niederschwellig erlebbar, fernab von Kanzel und Kirchenbank. Und wer sich partout nicht bekehren lässt, findet vielleicht trotzdem einen Moment der Stille – und sei es nur bei einem kühlen Bier zum Schluss, gerne auch alkoholfrei.
Bereits vor der Geburt und bis zum letzten Atemzug lauschen wir nach innen und ausen - und erleben Resonanz. Davon erzählen im Schwerpunktartikel ein Kirchenmusiker, eine Musiktherapeutin und ein Gehörlosenpfarrer. Auch in der Bibel heisst es an vielen Stellen "Wer Ohren hat zu hören, der höre", wie Kirchenrätin Irene Spälti im Editorial ausführt. Über das Hören mit dem Herzen schreiben Pfarrerin Andrea Rhyner-Funk und Elsbeth Wetter als Mitglied der reformiert Kirchgemeinde Niederurnen aus jeweils ganz eigener Persektive.
Osterfreude und Osterlachen: Pater Anselm Grün erklärt, warum die Osterbotschaft befreit und Grund zur Freude ist, im Basler Münster entdeckt man das Osterlachen und am Bodensee wird für den Frieden marschiert.
Weihnachten ist das Fest der christlichen Hoffnung – doch gerade diese scheint in unserer Zeit knapp geworden zu sein. Drei Menschen zeigen, wie Zuversicht trotzdem möglich ist: Andreas M. Walker über den Weg in eine hoffnungsvolle Zukunft, Florida Zimmermann über ihre Rückkehr ins Leben und Gabriel Oser über Friedensarbeit, die etwas bewegt.
Geister, Dämonen und der Glaube an das Jenseitige. Für viele ist dies eine Realität. Doch was steckt hinter den mysteriösen Begegnungen mit dem Übersinnlichen?
Biblische Geschichten erzählen von zeitlosen Konflikten: Eifersucht, Verrat, Machtmissbrauch. Diese Themen sind heute so aktuell wie einst. In der Sommerserie «Bibelkrimis» macht der «Kirchenbote» aus bekannten Bibeltexten Kriminalfälle der Gegenwart.
Hans Heinrich Hefti, kantonaler Kirchenrat aus Schwanden, erinnert sich lebhaft an seine Kindheitsfragen zu Gott und Glauben. Für die Grossmutter Jacqueline Paysen-Petersen aus Rufi können Kinderfragen zwar manchmal peinlich sein oder nerven, aber sie sind auch für unser Erwachsene sehr wertvoll. Wie uns schon die Kleinsten Gott und die Welt erklären, ist im Report aus dem Glarner MuKi-Treff nachzulesen. Auch Katechetin Freya Riget erzählt uns, wie sie Kinder dazu anregt, selbst über Leben und Glauben nachzudenken. Der Religionsunterricht ist dabei ein wichtiges Fundament – Pfarrerin Dagmar Doll erklärt , wie er im Kanton Glarus abläuft. Dazu gibt’s noch Buchtipps aus unserer Redaktion.
Zwischen Alphorn und Yogamatte
Seit Jahren bewirtschaftet die Politik den Stadt-Land-Graben. Der Fokus Stadt und Land geht der Frage nach, ob es diesen Graben auch in der reformierten Kirche gibt. Ticken die Gläubigen im Münstertal anders als jene in Schwamendingen? Steht die Kirche auf dem Land noch im Dorf? Und wie funktioniert Kirche in der Stadt?
Im Vorfeld zum Fest der Religionen am 28. September im Güterschuppen Glarus beantworten Vertreter der fünf teilnehmenden Religionsgemeinschaften die gleichen fünf Fragen. Die Fragen von Dagmar Doll, Pressebeauftragte des OK Fest der Religionen Glarnerland 24, beantworteten ein reformierter Pfarrer, zwei katholische Geistliche, ein Imam der islamisch-albanischen Moschee, ein tibetisch-buddhistischer Gläubiger und Vertreter der Glarner Freikirchen. Woran glauben und zweifeln sie, was möchten sie von anderen Religionen lernen bzw. was können diese von ihnen lernen? Was trennt oder verbindet in ihren Augen die Religionen? Wie können sie zum Frieden beitragen? Lesen Sie die spannenden Antworten...
Jede Woche eine neue Geschichte für Kinder und Erwachsene zum Lesen, Vorlesen und Erzählen. Ob im Zug, am Strand oder zu Hause auf dem Sofa, wir wünschen allen einen schönen Sommer!
Erscheinungstermine
Dienstag, 16. Juli: Die kleine Milla und das grosse Glück, von Anna Schindler
Dienstag, 23. Juli: Mara, von Franz Osswald
Dienstag, 30. Juli: Tobias erlebt ein Abenteuer, von Noemi Harnickell
Dienstag, 6. August: Der Schuhschnabel, von Tilmann Zuber
Dienstag, 13. August: Charlie und das Wunder des Lebens, von Swantje Kammerecker
Heute ist Schönheit Trend: Jeder und jede strebt an, gut auszusehen, mit Sport und der Hilfe der Medizin. – Doch was ist Schönheit?
Ausgefallene Gottesdienste im Glarnerland: Jürg Huber berichtet aus dem Fahrerzelt beim Kerenzerbergrennen am 16. Juni, Dagmar Doll vom Outdoor-Gottesdienst am Waldrand im Uschenriet am gleichen Tag und Johanna Göring vom Kantonalen Familiengottesdienst «Kirche Kunterbunt» im Zirkus Mugg Betschwanden am 9. Juni (Bild: Johanna Göring). Noch mehr Angebote zu sommerlichen Gottesdiensten im Freien unter www.ref-gl.ch
Es gibt viele Paare, die seit Jahrzehnten zusammen sind. Aber wie schaffen sie das? Ein Erfolgsrezept gibt es wohl nicht, aber viele Hinweise. Der Fokus im Mai zu Liebe und Partnerschaft geht ihnen nach.
Die kirchlichen Hilfswerke greifen in der Fastenzeit ein aktuelles Thema auf: die Diskussion über den Konsum und den Klimaschutz.
Vor 925 Jahren kam eine der bedeutendsten Persönlichkeiten des Mittelalter auf die Welt: Hildegard von Bingen. Sie musste sich in einer Männerwelt durchsetzen. Ihr Leben und ihre Ansichten sind auffallend modern.
Sie leben mitten unter uns und sind doch am Rand der Gesellschaft: Obdachlose und Süchtige, Alleinerziehende und Sans-Papiers, Jugendliche, die durch alle Maschen fallen. Sie kämpfen sich durch ihren Alltag, kämpfen ums Überleben. Oft werden sie herablassend behandelt und ignoriert. Hier lesen Sie ihre Geschichten und erfahren ihrem Alltag, von ihren Sorgen, Nöten und Freuden.
Menschen und Tiere haben seit jeher eine besondere Beziehung: Einerseits werden Tiere verhätschelt, andererseits geschlachtet. In den letzten Jahren hat sich das Bewusstsein geändert.
Alt und jung, treu und untreu, verheiratet oder ledig: Das Alte und das Neue Testament erzählen von unzähligen Paaren. Es sind Geschichten voller Leidenschaft und Wärme, voller Höhen und Abgründe.
Der Fokus greift einige dieser biblischen Paare auf und versetzt ihre Geschichten in die heute Zeit. Die moderne Interpretation alter, traditioneller Lesarten lässt deren Kernaussagen wieder deutlicher hervortreten und Überraschendes kommt zum Vorschein.
Am 1. Juni ist Gesprächs-Synode in der Glarner Stadtkirche. Ab 18 Uhr diskutieren wir gemeinsam über die Kirchen, Pfarrhäuser und andere Immobilien, die in kirchlichem Besitz sind. Wie sieht eine Zukunft für diese Gebäude aus? Und was ist Ihre Meinung dazu?
Begleiter im neuen Jahr: Bibelworte sind mehr als kulturelle Zeugnisse. Sie können einen ein Leben lang begleiten und ansprechen.
Der Tod eines Kindes während oder nach der Schwangerschaft galt lange Zeit als ein Tabu, über das man nicht sprach und trauerte. Heute weiss man, wie wichtig die Trauer darüber ist.
Am 24. Februar 2022 überfiel Russland die Ukraine. Der Krieg verursacht unendliches Leid und stellt Europa vor neue Herausforderungen. Und er bedeutete nicht nur für die Politik eine Zeitenwende – auch für die Kirchen, die Friedensbewegung und die Hilfswerke.
An Ostern feiert die Christenheit die Auferstehung Jesu Christi. Die Evangelien berichten, dass Jesus aus Nazaret während dreier Jahre predigte und Wunder tat. Sein Auftritt veränderte die Geschichte der Menschheit und fasziniert bis heute. Aber wer war dieser Nazarener wirklich?
Die Zeiten ändern sich und damit die Geschlechterrolle. Männer sind heute auf der Suche nach einem neuen Selbstverständnis, gerade auch als Vater.
Meditation, Yoga und Einkehrtage in der Stille des Klosters. Heute gibt es zahlreiche spirituelle Angebote.
Neu gibt es Strassenexerzitien, die den Spuren Gottes in der Grossstadt nachgehen.